And the Oscar goes to… Mozart!

Was es mit der SKO-Sternstunde unter dem Titel „Jenseits von Afrika“ auf sich hat, verrät der Geschäftsführende Intendant Wolfgang Laubichler.

Als Jenseits von Afrika in Mitte der 80er Jahre in die Kinos kam, war Meryl Streep schon eine gefeierte Schauspielerin und hatte bereits zwei Oscars im Sack. Der Film war ein Riesenerfolg und gewann insgesamt 7 Oscars. Es gibt kaum Menschen, die diesen Film nicht gesehen haben. Nun gut, damals ging man auch noch häufiger ins Kino – ich zumindest. Jenseits von Afrika ist aber mittlerweile zu einer Legende geworden und gehört zu den Filmen, die man immer wieder gerne sieht, es sei denn, er läuft auf einem Privatsender…

Meryl Streep ist in diesem Film hinreißend, aber noch besser ist sie, wenn man ihre Stimme im Original hört. Auch der Rest der Besetzung ist großartig. Klaus Maria Brandauer als sympathischer Fiesling ist fantastisch, nur Robert Redford wurde von Kritikern nicht gleichermaßen in den Himmel gelobt. Aber wen stört’s, Robert Redford bleibt trotzdem Robert Redford!

Und vor dem Hintergrund der großartigen afrikanischen Landschaft und der Handlung läuft auch noch großartige Musik. John Barry ist zurecht ein Oscar für die beste Filmmusik zuerkannt worden, but the real Oscar goes to: Wolfgang Amadé Mozart. Das Klarinettenkonzert begleitet den Film von der ersten bis zu letzten Szene und macht ihn auch zu einem musikalischen Erlebnis.

Gründe genug für uns, dies alles in einer SKO-Sternstunde auf die Bühne zu bringen. Jedem Nostalgiker wirklich sehr zu empfehlen!

Natürlich hängen wir uns nicht vordergründig am Film auf! Die Romanvorlage passt zweifelsohne für unsere Zwecke besser. In die Rolle der Erzählerin schlüpft bei uns die traumhafte Julia Stemberger, die Soloklarinette wird von der jungen, nicht minder traumhaften Bettina Aust gespielt.  Selbstverständlich spielen wir auch das traumhafte „Main Theme“ von John Barry. Traumhafter kann man einen Abend wohl nicht verbringen.

Wolfgang Laubichler