Herzlich Willkommen, Markus Korselt!

Zu Beginn seiner Amtszeit stellt sich der neue Geschäftsführende Intendant Markus Korselt drei wichtigen Fragen.

 

Warum ist gerade das SKO für dich interessant?

Kurz gesagt: Musikalisch enorm vielseitig, neugierig, stilsicher und technisch brillant, ist das SKO eines der weltbesten Kammerorchester!

 

Was wird das Publikum jetzt vom SKO erwarten? Wie wird sich das SKO weiterentwickeln?

Manche Veränderungen werden gleich sicht- und hörbar sein, andere entwickeln sich über die nächsten Jahre. Alles mit dem Ziel, berührende, mitreißende und unverwechselbare Konzerte auf höchstem Niveau zu zeigen. Dabei liegt uns die Kommunikation mit unserem Publikum sehr am Herzen. Aus diesem Grund werde ich beispielsweise bei allen Konzerten in Stuttgart eine Konzerteinführung anbieten. Bereits im nächsten Jahr wird auch unsere stärkere internationale Präsenz sichtbar: Mit Konzerten in Indien, China und Japan wollen wir unserem Anspruch als Kulturbotschafter Stuttgarts und Baden-Württembergs gerecht werden.

Die künstlerische Zusammenarbeit mit den großen Künstlerinnen und Künstlern unserer Zeit, eine gewisse „Trüffelschwein-Fähigkeit“ zum Aufspüren von Talenten sowie eine Portion Wagemut, Neues und Überraschendes zu zeigen, sollen uns die kommenden Jahre begleiten. Es ist ja ein besonderes Merkmal des SKO, dass es in seinen Programmen die ganze Bandbreite des Repertoires, sei es mit dem Barockbogen oder zeitgenössischen Spieltechniken, stilsicher verbinden kann. Vielfalt ohne Beliebigkeit, sondern mit der Möglichkeit, spannende Zusammenhänge über die Jahrhunderte zu zeigen.

 

Wie kommst du mit den schwäbischen Tugenden, der Kehrwoche und Ähnlichem, zurecht?

Da man als Zugereister den Aufgaben einer Kehrwoche niemals zur allgemeinen Zufriedenheit genügen könnte, haben wir uns für einen geschützten Wohnort im Grünen entschieden, wo uns niemand beobachtet…Abgesehen davon ist die Wertschätzung von Qualität und Nachhaltigkeit sicher einer der besonderen „lokalen“ Gründe für die über siebzigjährige Erfolgsgeschichte des SKO.