Neue S@ITEN: Neue Musik des Südens

Am 19. Mai 2017 gesellen sich zu den Streichern des Stuttgarter Kammerorchesters wahrhaftig neue Saiten – das Aleph Gitarrenquartett.
„Stupende Musikalität“ sagt die Presse den vier Virtuosen der Neuen Musik nach, den „großartigen und phantasievollen Musikern.“ In intensiver Zusammenarbeit mit Komponisten, Toningenieuren und Akustikern arbeiten sie seit der Gründung des Quartetts 1994 daran, die musikalische Sprache und die Spieltechniken des 20. und 21. Jahrhunderts voranzubringen, wobei mittlerweile ein umfangreiches, neues und zukunftweisendes Repertoire für klassische Gitarre entstanden ist.

Der Andalusier Manuel Hidalgo, Beethoven-Preisträger der Stadt Bonn, hat Beethovens Bagatellen in einen Werkzyklus der Kleinigkeiten verwandelt. Seine Musik ist „sinnlich-archaisch, von fesselnden Dogmen befreit“. Die Klangsprache des Madriders Mauricio Sotelo dagegen verbindet den Tonfall der überlieferten Musik mit dem Traum einer noch nie erklungenen. Dabei sind ihm Rhythmus und Melodie nicht fremd. Sein neues Stück für Gitarrenquartett und Streichorchester wird in diesem Konzert seine Uraufführung erleben. Damit setzt das Orchester die Zusammenarbeit mit Sotelo nach einem gelungenen Flamenco-Projekt im März fort.

Das Projekt wird gefördert durch den Innovationsfonds Kunst Baden-Württemberg.


mehrdimensional

Auch das Education-Projekt des SKOs (SKOhr-Labor) geht in eine weitere Runde. Während des letzten Neue S@ITEN-Konzerts wurden Werke auf Papier gezeigt, die durch freie Assoziation Jugendlicher zu den ungewohnten Höreindrücken in der Generalprobe entstanden.

Dieses Mal gehen die Jugendlichen unter der Leitung Tobias Rupperts einen Schritt weiter: während der Uraufführung von Mauricio Sotelos Werk werden die jungen Künstler live beim Konzert tätig.