SKOhr-Labor

SKOhr-Labor –  das Education-Programm des Stuttgarter Kammerorchesters – stellt einen Raum zur Verfügung, in dem Begegnungen zwischen Generationen, Professionen, Künsten, Kulturen und Institutionen stattfinden können.

Aktuelles Projekt

Die erfolgreiche Arbeit mit Musik und Tanz geht weiter! Eine Gruppe geflüchteter Jugendlicher und Waldorfschülerinnen aus Ludwigsburg werden im Rahmen von zwei Schulkonzerten zusammen mit dem Stuttgarter Kammerorchester auftreten und wieder intensiv mit dem Choreographen Adrian Turner zusammenarbeiten. Im Zentrum steht die 2. Symphonie von Arthur Honegger.

Der Stummfilm „Orlacs Hände“ gilt als Meilenstein des expressionistischen Stummfilms und zugleich als einer der ersten und aufwändigsten Horrorfilme der Filmgeschichte. Der Komponist Johannes Kalitzke wird diesen Film für das Kammerorchester neu vertonen. Filmstudierende werden sich ebenso von diesem Werk inspirieren lassen und neue Kurzfilme entwickeln und dabei mit Kompositionsstudenten der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart am Wechselspiel Musik- bewegtes Bild arbeiten. Die Kurzfilme werden im Mai 2018 im Rahmen von Johannes Kalitzkes Uraufführung mit dem Stuttgarter Kammerorchester im Theaterhaus Stuttgart gezeigt und vom Orchester live begleitet.

In Kooperation mit der Filmakademie Baden-Württemberg und der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

Vergangene Projekte

mehrdimensional

Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Schulen haben gemeinsam mit dem bildenden Künstler Tobias Ruppert regelmäßig und intensiv zusammengearbeitet und zu zwei Konzertprogrammen der Reihe Neue S@ITEN live aufgetreten.

In den Workshops dienten mitgebrachte und dadurch alterstypische Musikstücke als musikalische Folie ebenso wie angebotene Musikstücke unterschiedlichster Stilrichtungen. Zu den teils ungewohnten Höreindrücken wurde mit verschiedenen bildnerischen Techniken (Acrylmalerei, Materialdruck, Collage, Kreide-Zeichnung, Schabloniertechnik etc.) frei assoziiert. So entsatnden  pro Workshop etwa drei bis vier farbintensive, expressive, teils figürliche, gestische und dynamische Kompositionen.

Musiker des Stuttgarter Kammerorchesters und der Ensemble Ascolta und Aleph haben mit dieser Gruppe Workshops zum Neue-S@ITEN-Programm gegeben und zusammen mit Tobias Ruppert u.a. an formalen Entsprechungen und assoziativen Verbindungen zwischen den künstlerischen Ausdrucksformen gearbeitet.

Parallel wurden vom Team des SKOhr-Labor zwei Schulklassen auf die Konzerte vorbereitet. Neben Unterrichtsbesuchen hatten sie unter anderem vor dem Konzert die Möglichkeit, sich mit den Komponisten in einer Gesprächsrunde persönlich auszutauschen.

SKOhr-Labor: „Stimmen“ am 25. und 26. Juni 2016 im Theaterhaus, T2

Konzeption und Organisation SKOhr-Labor: Katharina Gerhard und Ulrike Stortz

Das Video zum Projekt: