SKOhr-Labor

„Es ist sicher nicht das Ziel einer Musikvermittlung, neue Musiker zu schaffen, sondern dass Kinder und Jugendliche den Mut bekommen, neue Dinge an sich heranzulassen und sich so durch kleine Impulse ganze Welten eröffnen…“ (Dorothea Knell, SKO-Mitglied)

Zu unserer großen Freude wurde unsere  Educationarbeit in das  Programm „Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgenommen und somit können wir unser Angebot in vielerlei Hinsicht erweitern.

Aktuelles Projekt

AUSSCHREIBUNG (zum Ausdrucken hier)

Das SKOhr-Labor lädt Schulen ein zu einem künstlerischen Projekt für Ohr, Herz, Leib, Grips, Stimme und Sprache. Interessierte Schulklassen oder Schul-AGs haben hier Gelegenheit, bedeutsame Einsichten zu gewinnen in das Wesen von Sprache und Musik.

Denn für dieses Projekt greift der Bühnenpoet und Literaturvermittler Timo Brunke tief in den Fundus seiner erprobten Sprachspiele und Methoden. Für Brunke ist jeder Mensch zu poetischen Erfahrungen und zu persönlichem sprachlichen Ausdruck fähig.

Klassische Musik wird in diesen Workshops zu einem schöpferischen Gestaltungsraum, wenn die menschlichen Ur-Instrumente – Sprache und Stimme – ins Rappen, Slammen, Tönen, und ins mündliche Erzählen geraten. Dann können Kinder und Jugendliche mit Deutsch als Erst-, Zweit-, Dritt- oder Viertsprache in die Schönheiten ihrer sprachlichen Klänge und Rhythmen eintauchen. Und sie können Worte schöpfen und zum Ausdruck bringen. Die Musik bildet dabei das erzählerische, einigende Band. Zu den Endproben begegnen sich junge Menschen aus fünf verschiedenen Schulen und mit unterschiedlicher kultureller Prägung, um gemeinsam auf der Bühne zu stehen.

Umfang des Projektes je teilnehmende Schule

  • 5 Workshoptage à 4 Stunden (n.V. kompakt oder verteilt im Zeitraum Jan-Mai 2019)
  • Endproben am 15./16. Mai 2019
  • Aufführung am 17.Mai um 18:30 Uhr im Wizemann

Wer kann sich bewerben?

  • Klassen aller Schularten ab Stufe 3
  • fachliche Schwerpunkte: Musik und Deutsch
  • Theater-und Literatur-AGs
  • Orchester/Bands
  • es bedarf keiner fachlichen Voraussetzungen!

Wie kann man sich bewerben?

Kurze Beschreibung der Klasse/der AG, Alter, Gruppengröße und Zusammensetzung, Motivation zur Teilnahme, Ort, ideale Arbeitsform (kompakt oder verteilt) per Mail an labor@sko-stuttgart.com

Was kostet das Ganze?

Die Grundfinanzierung steht und wird durch Stiftungen und Bundesmittel gesichert.

Bewerbungsverfahren:

Einsendeschluss ist der 19. Oktober 2018. Wir bitten um eine Interessensbekundung bis zum 20. Juli 2018. Bekanntgabe der Teilnehmer am 25.10.2018

Impulsworkshop für die beteiligten Lehrer_innen:

  1. November von 14:00-16:30 mit Timo Brunke und dem SKOhr-Labor-Team

Programm:

  • Georg Philipp Telemann: Don Quixotte-Suite
  • Aulis Sallinen: Nocturnal Dances of Don Juan Quixotte

Vergangene Projekte

Der Stummfilm „Orlacs Hände“ gilt als Meilenstein des expressionistischen Stummfilms und zugleich als einer der ersten und aufwändigsten Horrorfilme der Filmgeschichte. Der Komponist Johannes Kalitzke hat diesen Film für das Kammerorchester neu vertont. Inspiriert von „Orlacs Hände“, arbeiten Studierende von Film- und Kunsthochschulen gemeinsam mit Kompositionsstudierenden am Wechselspiel Musik – bewegtes Bild, ebenso wie Schüler des Musikgymnasiumzugs am Eberhard-Ludwigs-Gymnasium, deren Film von einem Schüler vertont und von Mitschülern uraufgeführt wird. Und so wird es am 2. Mai – neben Johannes Kalitzkes Uraufführung – 6 Kurzfilme von Nachwuchsfilmemachern zu sehen geben samt den dazugehörigen Uraufführungen.  Gespielt vom Stuttgarter Kammerorchester und einem Ensemble des Eberhard-Ludwigs-Gymnasiums.

2. Mai 2018, Theaterhaus Stuttgart, 19:30 Uhr, ab Klasse 8

Zur Vorbereitung auf das Konzert besuchen wir Sie und Ihre Klasse/ Ihren Kurs gerne im Klassenzimmer! Konzertkarten für Schulklassen/ Gruppen: 5,00 €/ Schüler, Lehrer frei, inkl. VVS-Nutzung vor und nach dem Konzert. Anmeldung unter labor@sko-stuttgart.com erforderlich.

In Kooperation mit der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

Die erfolgreiche Arbeit mit Musik und Tanz geht weiter! Eine Gruppe geflüchteter Jugendlicher und Waldorfschülerinnen aus Ludwigsburg werden im Rahmen von zwei Schulkonzerten zusammen mit dem Stuttgarter Kammerorchester auftreten und wieder intensiv mit dem Choreographen Adrian Turner zusammenarbeiten. Im Zentrum steht die 2. Symphonie von Arthur Honegger.

mehrdimensional

Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Schulen haben gemeinsam mit dem bildenden Künstler Tobias Ruppert regelmäßig und intensiv zusammengearbeitet und zu zwei Konzertprogrammen der Reihe Neue S@ITEN live aufgetreten.

In den Workshops dienten mitgebrachte und dadurch alterstypische Musikstücke als musikalische Folie ebenso wie angebotene Musikstücke unterschiedlichster Stilrichtungen. Zu den teils ungewohnten Höreindrücken wurde mit verschiedenen bildnerischen Techniken (Acrylmalerei, Materialdruck, Collage, Kreide-Zeichnung, Schabloniertechnik etc.) frei assoziiert. So entsatnden  pro Workshop etwa drei bis vier farbintensive, expressive, teils figürliche, gestische und dynamische Kompositionen.

Musiker des Stuttgarter Kammerorchesters und der Ensemble Ascolta und Aleph haben mit dieser Gruppe Workshops zum Neue-S@ITEN-Programm gegeben und zusammen mit Tobias Ruppert u.a. an formalen Entsprechungen und assoziativen Verbindungen zwischen den künstlerischen Ausdrucksformen gearbeitet.

Parallel wurden vom Team des SKOhr-Labor zwei Schulklassen auf die Konzerte vorbereitet. Neben Unterrichtsbesuchen hatten sie unter anderem vor dem Konzert die Möglichkeit, sich mit den Komponisten in einer Gesprächsrunde persönlich auszutauschen.

SKOhr-Labor: „Stimmen“ am 25. und 26. Juni 2016 im Theaterhaus, T2

Konzeption und Organisation SKOhr-Labor: Katharina Gerhard und Ulrike Stortz

Das Video zum Projekt: