SKOhr-Labor

„Es ist sicher nicht das Ziel einer Musikvermittlung, neue Musiker zu schaffen, sondern dass Kinder und Jugendliche den Mut bekommen, neue Dinge an sich heranzulassen und sich so durch kleine Impulse ganze Welten eröffnen…“ (Dorothea Knell, SKO-Mitglied)

Zu unserer großen Freude wurde unsere  Educationarbeit in das  Programm „Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgenommen und somit können wir unser Angebot in vielerlei Hinsicht erweitern.

Aktuelles Projekt

Der Stummfilm „Orlacs Hände“ gilt als Meilenstein des expressionistischen Stummfilms und zugleich als einer der ersten und aufwändigsten Horrorfilme der Filmgeschichte. Der Komponist Johannes Kalitzke hat diesen Film für das Kammerorchester neu vertont. Inspiriert von „Orlacs Hände“, arbeiten Studierende von Film- und Kunsthochschulen gemeinsam mit Kompositionsstudierenden am Wechselspiel Musik – bewegtes Bild, ebenso wie Schüler des Musikgymnasiumzugs am Eberhard-Ludwigs-Gymnasium, deren Film von einem Schüler vertont und von Mitschülern uraufgeführt wird. Und so wird es am 2. Mai – neben Johannes Kalitzkes Uraufführung – 6 Kurzfilme von Nachwuchsfilmemachern zu sehen geben samt den dazugehörigen Uraufführungen.  Gespielt vom Stuttgarter Kammerorchester und einem Ensemble des Eberhard-Ludwigs-Gymnasiums.

2. Mai 2018, Theaterhaus Stuttgart, 19:30 Uhr, ab Klasse 8

Zur Vorbereitung auf das Konzert besuchen wir Sie und Ihre Klasse/ Ihren Kurs gerne im Klassenzimmer! Konzertkarten für Schulklassen/ Gruppen: 5,00 €/ Schüler, Lehrer frei, inkl. VVS-Nutzung vor und nach dem Konzert. Anmeldung unter labor@sko-stuttgart.com erforderlich.

In Kooperation mit der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

Vergangene Projekte

Die erfolgreiche Arbeit mit Musik und Tanz geht weiter! Eine Gruppe geflüchteter Jugendlicher und Waldorfschülerinnen aus Ludwigsburg werden im Rahmen von zwei Schulkonzerten zusammen mit dem Stuttgarter Kammerorchester auftreten und wieder intensiv mit dem Choreographen Adrian Turner zusammenarbeiten. Im Zentrum steht die 2. Symphonie von Arthur Honegger.

mehrdimensional

Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Schulen haben gemeinsam mit dem bildenden Künstler Tobias Ruppert regelmäßig und intensiv zusammengearbeitet und zu zwei Konzertprogrammen der Reihe Neue S@ITEN live aufgetreten.

In den Workshops dienten mitgebrachte und dadurch alterstypische Musikstücke als musikalische Folie ebenso wie angebotene Musikstücke unterschiedlichster Stilrichtungen. Zu den teils ungewohnten Höreindrücken wurde mit verschiedenen bildnerischen Techniken (Acrylmalerei, Materialdruck, Collage, Kreide-Zeichnung, Schabloniertechnik etc.) frei assoziiert. So entsatnden  pro Workshop etwa drei bis vier farbintensive, expressive, teils figürliche, gestische und dynamische Kompositionen.

Musiker des Stuttgarter Kammerorchesters und der Ensemble Ascolta und Aleph haben mit dieser Gruppe Workshops zum Neue-S@ITEN-Programm gegeben und zusammen mit Tobias Ruppert u.a. an formalen Entsprechungen und assoziativen Verbindungen zwischen den künstlerischen Ausdrucksformen gearbeitet.

Parallel wurden vom Team des SKOhr-Labor zwei Schulklassen auf die Konzerte vorbereitet. Neben Unterrichtsbesuchen hatten sie unter anderem vor dem Konzert die Möglichkeit, sich mit den Komponisten in einer Gesprächsrunde persönlich auszutauschen.

SKOhr-Labor: „Stimmen“ am 25. und 26. Juni 2016 im Theaterhaus, T2

Konzeption und Organisation SKOhr-Labor: Katharina Gerhard und Ulrike Stortz

Das Video zum Projekt: