Am Ende Verklärung (Abo-Konzert Nr. 8)

© Daniel Vass

Heinz Holliger ·  Oboe und Leitung

 


Othmar Schoeck
„Sommernacht“ op. 58

Johann Sebastian Bach
Oboenkonzert A-Dur BWV 1055R

Anton Webern
Langsamer Satz in c-Moll für Streichorchester

Arnold Schönberg
„Verklärte Nacht“ op. 4

 

 


Einführung um 19.15 Uhr 

„Man darf nicht vergessen, dass dieses Werk bei seiner Erstaufführung in Wien ausgezischt wurde und Unruhe und Faustkämpfe verursachte,“ so Arnold Schönberg über die „Verklärte Nacht“ von 1899. Was waren das für Zeiten, dass sich das Konzertpublikum prügelte?

Heute zählt Schönbergs gefühlsgeladene Programmmusik zu den beliebtesten modernen Werken für Streicher. Damals aber erhitzte schon der Plot die Gemüter: Die Frau gesteht dem Mann, ein Kind zu erwarten, das nicht von ihm ist. Er hält zu ihr. In spätromantischen Farbenzauber getaucht ist auch die „Sommernacht“ des Schweizers Othmar Schoeck, ein pastorales Intermezzo. Solche Nachtstücke hat Heinz Holliger als Umrahmung für Bachs unvergängliches Konzert BWV 1055, hier mit Solo-Oboe, und ein eigenes Werk ausgewählt. In „Meta Arca“ bilden sieben Miniatur-Violinkonzerte hell ausgeleuchtete
Portraits verschiedener Konzertmeister der Camerata Bern ab. Der im Kanton Bern geborene Holliger wurde als Oboist, Komponist und Dirigent mit unzähligen internationalen Preisen ausgezeichnet und ist nicht nur wegen seiner Vielseitigkeit einer der ganz großen Schweizer Namen in der Musikwelt.