Musikfest Stuttgart: Barock & Jazz

© Bartosz Maz

Joosten Ellée ∙ Leitung
Adam Bałdych ∙ Jazz-Violine


Werke:
Johann Sigismund Kusser ∙ Ouvertüre, Suite Nr. 1 aus „Festin des Muses“
Adam Bałdych Jazz-Violinkonzert (Uraufführung), Auftragskomposition des SKO und Improvisationen
Johann Christoph Pez Concerto Sinfonia G-Dur für Streicher


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„Zweifellos der größte lebende Geigentechniker des Jazz. Von ihm kann man alles erwarten“, prophezeite die FAZ 2011. Als „global hero“ stürmt Adam Bałdych, in Katowice und Boston ausgebildeter Jazz-Geiger und Komponist mit klassischem Fundament, die wichtigsten Jazz-Festivals unserer Tage. Er komponiert für Jazz- und Klassikensembles, arbeitet von New York aus für Theater- und Filmproduktionen, wenn er nicht gerade auf Tournee ist, und legt regelmäßig von der Kritik enthusiastisch gelobte Alben vor.

Dem SKO ist der polnische Ausnahme-Musiker bestens vertraut. Zum Jubiläum schenkt er dem Ensemble ein eigenes Jazz-Violinkonzert. Das Auftragswerk setzt Bałdych in Beziehung zu Werken der beiden Komponisten Kusser und Pez, ehemals Ton angebende „local heroes“ des Stuttgarter Hofs, wie sie das SKO nun in der dritten Spielzeit in Folge wieder zum Leben erweckt. Wie in einem Spiegelsaal, wo das Davor und das Dahinter ineinander zu fallen scheinen, teilen sich Barock und Jazz hier dieselbe Gegenwart. Mit der Bühnenpräsenz eines Adam Bałdych sorgt diese Mischung für ein absolut aufregendes Konzerterlebnis.